Unser größtes Augenmerk gilt dem Anbau von Salaten, Gemüse sowie dem Anbau von Kartoffeln und Zwiebeln. Weiterhin bauen wir noch Getreide und Zuckerüben auf unseren Feldern an.

Kartoffeln, Salat, alle Kohlarten, Zucchini und Zwiebeln sind zertifiziert nach QS, EUREPGAP und GUTES AUS HESSEN



Fast das ganze Jahr wird auf unseren Feldern Salat angebaut. In der Zeit von April bis September bauen wir hauptsächlich Blattsalate an. Im Herbst werden sie dann durch Feldsalat und Endivien ersetzt.

Bis einer unserer Salate erntefrisch über die Verkaufstheke geht, vergehen im Schnitt 30 Tage. Es beginnt mit dem Stecken des Pflanzgutes Anfang März.
Die Salatpflanzen werden mit Hilfe einer speziellen Maschine in den zuvor vorbereiteten Boden gesteckt. Danach bekommen sie wichtige Nährstoffe in Form von Mineraldünger.
Von nun an gilt es, den Salat bei seinem Wachstum zu kontrollieren und immer gut zu bewässern. Zum Schutz der Salatköpfe wird noch ein spezielles Schutznetz verlegt. Nach ca. 35 Tagen Wachstumszeit ist der Salat vollständig ausgewachsen.

Auf Grund der warmen Temperaturen im Sommer beginnen wir mit der Ernte bereits morgens um 6 Uhr. Geerntet wird der Salat von Hand. Der von der Wurzel getrennte Salatkopf wird nun auf seine Qualität geprüft, von überschüssigen Blättern befreit und in Steigen gesetzt. Die vollen Steigen werden zum Transport auf unseren Ernteanhänger verladen und zu unserem Betriebshof transportiert. Dort wird Kiste für Kiste mit Wasser gereinigt. Von hier aus tritt der erntefrische Salat nun seinen Weg in den Handel an. Noch vormittags liegen die knackigen Salatköpfe für sie bereit.

Neben unsern Salaten bauen wir noch andere Arten von Gemüse an. In Unserem Sortiment befindet sich auch, Blumenkohl, Weißkohl, Rotkohl, Wirsing, Brokkoli, Romanescou, Sellerie, Lauch, Zucchini, Salatgurken, Paprika, Artischocken, Blumen, Rote Beete, Gurken, Kräuter, Bohnen, Auberginen, Fenchel und Honigmelonen.


Auch Zwiebel wachsen auf unseren Feldern. Von der Aussaat an wird das Wachstum der siebenhäutigen Frucht ständig kontrolliert und dafür Sorge getragen, dass den Pflanzen auch bei warmen Temperaturen genügen Wasser zur Verfügung steht.

Um eine Zwiebel ernten zu können muss zunächst das noch bestehende Blattwerk mit einem Häcksler abgehäckselt werden. Anschließend wird mit einer Maschine die Zwiebel von ihren Wurzeln getrennt und auf einen Schwad abgelegt. Nun trocknet sie, einzig und alleine durch die Sonne. Erst jetzt kann man die Zwiebeln mithilfe einer Lademaschine auf Anhänger aufladen und in das Lager transportieren. Hier werden die Zwiebeln alle in ein großes Lager abgeladen und ständig mit frischer Luft gelüftet. Nach einer Sortierung anhand des Durchmessers tritt die Zwiebel dann nach und nach den Weg zu unseren Kunden an.


Ein wichtiger Bestandteil unsers Betriebs ist die Produktion von festkochenden und vorwiegend festkochenden (mehligen) Kartoffeln.
Die erforderlichen Pflanzkartoffeln werden mithilfe einer Maschine in die Erde gesteckt. Die Steckzeit für Frühkartoffeln ist im März, die Steckzeit für Spätkartoffeln ist im April.
Nach dem Stecken der Kartoffel gilt es, das Wachstum der Kartoffeln immer gut zu verfolgen und sie immer gut zu bewässern.
Die Erntezeit der Frühkartoffeln beginnt, ja nach Wachstum, ungefähr im Juni, die der Spätkartoffel ab September. Bereits bei den Erntearbeiten mit einem so genannten Kartoffelvollernter wird die Qualität der Knollen überprüft. Die geernteten Kartoffeln werden bei Temperaturen um 6°C und absoluter Dunkelheit gelagert. Von hier aus werden die Kartoffel dann nach Größe sortiert und verpackt.

Seit neustem ist unser Betrieb auch im Obstbau vertreten. Auf einem kleinen Baumstück wächst der Finkenwerde Herbstprinz heran. Hierbei handelt es sich um eine alte Apfelsorte aus dem Alten Land von 1860. Heute wird er kaum noch angebaut. Er hat weiß-gelbes, festes Fruchtfleisch und einen süß-säuerlichen Geschmack.
Ob nun zum Essen, Backen oder Kochen ist der Herbstprinz super geeignet. Geerntet wird der schmackhafte Backapfel Ende September bis Mitte Oktober. Sein richtiges Aroma entwickelt er allerdings erst nach einer kurzen Lagerzeit. Ab November ist er in unserer Verkaufstheke zu finden.


Auch die Produktion von Getreide zählt zu unseren Aufgaben. Die Saatzeit des Wintergetreides liegt sich im Oktober des vergangenen Jahres, die der Braugerste im März des aktuellen Jahres. Erntezeit ist für beide Getreidearten im Juli. Hierzu kommt ein Lohnunternehmer aus dem Nachbarort, der mit seinem Mähdrescher das Getreide erntet. Ist das Getreide von dem Mähdrescher auf Anhänger überladen, wird es zu einem Landhändler transportiert und bei diesem in Getreidesilos abgeladen.


Zuckerrüben wachsen ebenfalls auf unseren Feldern. Im September werden die ausgewachsenen Rüben von einem Zuckerrübenroder aus der Erde geholt und auf Mieten am Feldrand gelegt. Von dort aus werden die Rüben mit Hilfe einer Lademaus auf LKWs aufgeladen und in Die Zuckerfabrik transportiert.